Netzanschlussvertrag pflicht

Anschlussangebot: Der TSO (ADMIE) ist verpflichtet, innerhalb von 4 Monaten ein Anschlussangebot zu unterbreiten. Dieses Angebot gilt für 4 Jahre (für große RES-Anlagen) oder 6 Monate (für kleine RES-Anlagen) (Art. 8 Abs. 4 Gesetz Nr. 3468/2006). Die Dauer des Anschlussangebots kann verlängert werden, wenn der Anlagenbetreiber alle erforderlichen Anträge gestellt hat. Die Verlängerung variiert zwischen 18 und 24 Monaten, je nach Netzanschlussarbeiten muss der Netzbetreiber vor Abschluss des Anschlussvertrags durchführen (Art.8 Abs. 4 Gesetz Nr.3468/2006). In der Region Wallonien können Hochspannungskunden, die direkt an das lokale Übertragungsnetz angeschlossen sind, von den Bestimmungen des Artikels 25 Absatz Essa Absatz 1 Absatz 3 des wallonischen Dekrets vom 12. April 2001 Gebrauch machen, wenn Elia eine Verzögerung des Anschlusses verursacht. Kunden können sich an ihren Key Account Manager wenden, um detailliertere Informationen zu erhalten.

Die Netze werden überlastet, da die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien weiterhin in Regionen stattfindet, in denen die Netzinfrastruktur für die Verteilung an einen lokalen Markt gebaut wird. Jeder Betreiber einer Anlage für erneuerbare Energien, der Vertragspartei eines Anschlussvertrags ist, ist zum Anschluss berechtigt. Vertragspartner können nur die Erzeuger von Strom aus erneuerbaren Quellen sein, die über eine Stromproduktionslizenz verfügen (Art. 3 Gesetz Nr. 3468/2006). Diese Lizenz wird vom Entwicklungsministerium für einen Zeitraum von 25 Jahren erteilt und von der griechischen Regulierungsbehörde für Energie (RAE) genehmigt. Diese Frist kann um weitere 25 Jahre verlängert werden (Art. 3 Abs. 4 Gesetz Nr. 3468/2006). Grid-Benutzer, die ihre Verbindung anpassen möchten, müssen Elia benachrichtigen. Wie sollen sie damit umzugehen? Im Allgemeinen haben RES-Anlagen keine Priorität für den Netzanschluss.

Der Zeitpunkt der Prüfung eines Antrags auf Anschlussangebot richtet sich nach dem Tag seiner Einreichung (Art. 4 Abs. 3 und 5b, Art. 8 Abs. 4 Gesetz Nr. 3468/2010). Die Risikoallokation in Strombezugsverträgen sollte so flexibel sein, dass sie der umfassenderen Risikoallokation in EPC-Verträgen Rechnung tragen kann. Der Vertrag enthält auch die erforderlichen technischen Daten über die Anlagen des Netznutzers, die an das Netz angeschlossen werden sollen (z. B. Spannungspegel, Anschlusspunkt, Beschreibung der Anlage, Sicherheit). Um die sich ergebenden Probleme anzugehen, sollten die EPÜ-Verträge, soweit möglich, Klarheit über die Verantwortung jeder Partei bei der Anbindung an das Netz sowie ein klares Risikoprofil für die Folgen daraus resultierender Verzögerungen schaffen.

Ansprüche entstehen zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Der Vertrag kommt nach einem gesetzlich festgelegten Verfahren zustande, das für alle Anschlussbewerber gilt (Art. 268 Abs. 1, 2 GTSC). Unsere « Technical Connection Conditions of 50Hertz Transmission GmbH (TAB 50Hertz Part A) » gelten sowohl für Netzanschlusskunden, die ihre technischen Systeme erstmals an das Netz von 50Hertz anschließen, als auch für diejenigen, die ihre bereits angeschlossenen Systeme modifizieren. Die Kriterien für eine wesentliche Änderung sind in TAB 50Hertz Teil A festgelegt. Der Anschlussvertrag wurde von CREG in seiner Entscheidung vom 16. Juli 2009 (Entscheidung Nr. (B) 090716-CDC-883) genehmigt und stützt sich auf die geltenden Vorschriften. Die Bundesregierung hat die Bedeutung dieses Themas erkannt. Am 31. Oktober kündigte sie eine Investition von weiteren 1 Mrd.

AUS(684 Mio. USD) zur Einrichtung eines Netzzuverlässigkeitsfonds an, der in Energiespeicherprojekte, Übertragungs- und Verteilungsinfrastrukturen und Netzstabilisierungstechnologien investieren wird.